Page 52 - untitled

Basic HTML Version

lich von der gläsernen Kuchen-
theke, gefülltmit
pastéis
,Mandel-
plätzchen und Eierkeksen, aus-
geht. Was den Kaffee betrifft, so
wird eine hauseigene Röstung
verwendet (die Bohnen werden
hier auch verkauft und sind eben-
falls im Kaufhaus El Corte Inglés
erhältlich). Nachdem ich das
prunkvolle Interieur auf mich
habe wirken lassen, genieße ich
meinen Kaffee und Kuchen an
einem Tisch draußen und beo-
bachte das bunte Leben auf dem
Praça da Figueira.
Von Baixa geht es mit dembe-
rühmten neugotischen Perso-
nenaufzug Elevador de Santa Ju-
sta hinauf nach Largo do Carmo.
Das Café a Brasiliera ist von hier
nur einen kurzen Spaziergang
entfernt. Dort trifft man mit Si-
cherheit Fernando Pessoa, einen
der angesehensten Dichter und
Schriftsteller Portugals – leider
nur in Form einer Bronzestatue
(Pessoa starb 1935). Er hat auch oft
bei einem Kaffee Inspiration ge-
funden. Das Jugendstil-Café ist
Geburtsstätte des
bica
und es
wird bereits seit Eröffnung im
Jahr 1905 nur Kaffee aus eigener
Röstung verwendet – eine Mi-
schung, die der Kellner zutref-
fend als „stark in Geschmack,
stark in Koffein“ beschreibt.
Abseits der Touristenpfade
CAFÉ NO. 01
Confeitaria
Nacional
CAFÉ NO. 02
Café a
Brasileira
52
—GW