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13.02.2019
Herzinfarkte zählen auch heute noch zu einem der häufig auftretenden gesundheitlichen Probleme.
Hierbei spielen vor allem zwei Faktoren eine wichtige Rolle. Zum einen sollte eine
mögliche familiäre Vorbelastung berücksichtigt werden, zum anderen ist der Blutdruck ein relevanter Faktor.
In einer aktuellen Studie wurden zwei Medikamente zur Herzinfarktprävention getestet,
die über die Normalisierung des Blutdrucks wirken. Die Medikamente „Caldivon“ und
„Cyran“ wurden von 84 zufällig ausgewählten Teilnehmern getestet. Jedes Medikament
wurde dabei von 42 Teilnehmern eingenommen (keine Einnahme beider Medikamente),
wobei sich die beiden Gruppen jeweils hinsichtlich wichtiger Merkmale glichen.
Wie in der Grafik dargestellt, zeigt Cyran eine bessere Wirkung, da es zu einem kleineren
Anteil an Herzinfarkten bei den Teilnehmern kam, die Cyran einnahmen im Vergleich zu den
Teilnehmern, die Caldivon einnahmen.
Teilnehmer mit familiärer Vorbelastung
Teilnehmer ohne familiäre Vorbelastung
13.02.2019
Herzinfarkte sind nach wie vor ein weit verbreitetes gesundheitliches Problem.
Es hat sich gezeigt, dass im Zusammenhang mit Herzinfarkten vor allem zwei Faktoren
eine wichtige Rolle spielen – der Blutdruck, sowie eine mögliche familiäre Vorbelastung.
Eine aktuelle Studie testete die Wirksamkeit zweier Medikamente, die zur
Herzinfarktprävention dienen, indem sie den Blutdruck normalisieren. Hierzu nahmen
84 zufällig ausgewählte Teilnehmer entweder das Medikament „Caldivon“ oder „Cyran“ ein.
Die 42 Teilnehmer pro Medikament (keine Überschneidung der Gruppen) wurden so ausgewählt,
dass sie sich auf allen wichtigen Merkmalen nicht unterschieden.
Unterteilt man die Teilnehmer jeweils danach, ob sie eine familiäre Vorbelastung aufwiesen
bzw. nicht aufwiesen, zeigt sich, wie in der Grafik dargestellt, dass Caldivon eine bessere
Wirkung hat. Es kommt im Verhältnis zu einem geringeren Anteil an Herzinfarkten, sowohl bei
Teilnehmern mit als auch ohne familiäre Vorbelastung, verglichen mit den Teilnehmern, die Cyran einnahmen.
Aaron Lob, Universität Heidelberg - 2020
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