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11.02.2019
Herzinfarkte zählen auch heute noch zu einem der häufig auftretenden gesundheitlichen Probleme.
Hierbei spielen vor allem zwei Faktoren eine wichtige Rolle. Zum einen sollte eine mögliche
familiäre Vorbelastung berücksichtigt werden, zum anderen ist der Blutdruck ein relevanter Faktor.
In einer aktuellen Studie wurden zwei Medikamente zur Herzinfarktprävention getestet, die über
die Normalisierung des Blutdrucks wirken. Die Medikamente „Cyran“ und „Caldivon“ wurden von 84
zufällig ausgewählten Teilnehmern getestet. Jedes Medikament wurde dabei von 42 Teilnehmern eingenommen
(keine Einnahme beider Medikamente), wobei sich die beiden Gruppen jeweils hinsichtlich wichtiger Merkmale glichen.
Wie in der Grafik dargestellt, zeigt Caldivon eine bessere Wirkung, da es zu einem kleineren
Anteil an Herzinfarkten bei den Teilnehmern kam, die Caldivon einnahmen im Vergleich zu den Teilnehmern, die Cyran einnahmen.
Teilnehmer mit familiärer Vorbelastung
Teilnehmer ohne familiäre Vorbelastung
11.02.2019
Herzinfarkte sind nach wie vor ein weit verbreitetes gesundheitliches Problem.
Es hat sich gezeigt, dass im Zusammenhang mit Herzinfarkten vor allem zwei Faktoren
eine wichtige Rolle spielen – der Blutdruck, sowie eine mögliche familiäre Vorbelastung.
Eine aktuelle Studie testete die Wirksamkeit zweier Medikamente, die zur
Herzinfarktprävention dienen, indem sie den Blutdruck normalisieren.
Hierzu nahmen 84 zufällig ausgewählte Teilnehmer entweder das Medikament „Cyran“ oder „Caldivon“ ein.
Die 42 Teilnehmer pro Medikament (keine Überschneidung der Gruppen) wurden so ausgewählt,
dass sie sich auf allen wichtigen Merkmalen nicht unterschieden.
Unterteilt man die Teilnehmer jeweils danach, ob sie eine familiäre Vorbelastung
aufwiesen bzw. nicht aufwiesen, zeigt sich, wie in der Grafik dargestellt, dass
Cyran eine bessere Wirkung hat. Es kommt im Verhältnis zu einem geringeren Anteil
an Herzinfarkten, sowohl bei Teilnehmern mit als auch ohne familiäre Vorbelastung,
verglichen mit den Teilnehmern, die Caldivon einnahmen.
Aaron Lob, Universität Heidelberg - 2020
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