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Zur Deckung der zukünftigen Wasserstoffnachfrage wird Deutschland auf Importe aus anderen Ländern angewiesen sein. Hierfür existieren unterschiedliche Importstrategien.

Option 1: Konzentriert

Deutschland importiert eine möglichst große Menge Wasserstoff vom günstigsten Anbieter.

Die heimischen Energiekosten sind in diesem Fall am geringsten. Wenn dieser Anbieter nicht mehr liefert, können jedoch Versorgungsengpässe entstehen. Als Folge daraus können z.B. die Strompreise kurzfristig stark ansteigen, was die Kosten für Haushalte und Unternehmen deutlich erhöht. Ein aktuelles Beispiel für dieses Risiko ist der Wegfall russischer Gasimporte 2022/2023 und die in Folge kurzfristig stark gestiegenen Energiekosten.

Diese Option bietet somit die geringsten heimischen Energiekosten aber kommt mit dem Risiko möglicher Versorgungsengpässe und Kostensteigerungen.


Option 2: Diversifiziert

Deutschland importiert kleinere Mengen Wasserstoff von mehreren relativ günstigen Anbietern.

Hierbei entstehen zusätzliche Kosten, da nicht nur beim günstigsten Anbieter eingekauft wird und außerdem Infrastrukturverbindungen in mehrere Länder gebaut werden müssen. Die heimischen Energiekosten sind also grundsätzlich auf einem höheren Niveau als bei der ersten Option. Wenn ein Anbieter nicht mehr liefert, kann die fehlende Menge jedoch durch die anderen Anbieter kompensiert werden. Zusätzliche negativen Folgen für die deutsche Wirtschaft, wie z.B. steigende Strompreise, werden so vermieden.

Diese Option geht mit erhöhten heimischen Energiekosten einher aber bietet eine Absicherung gegenüber Ausfällen und Kostenschocks.


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