netent casinos SRIJ muss zum Zweck von Monitoring und Audits aus der Ferne zugreifen können. Vor dem Start müssen Betreiber nachweisen, dass sie rechtlich einwandfrei aufgestellt sind, ihren Steuer‑ und Sozialpflichten nachkommen, finanziell solide und technisch geeignet sind. Lizenzen können an private Aktiengesellschaften mit Sitz im EU/EWR‑Raum erteilt werden; ausländische Firmen benötigen eine Niederlassung in Portugal. Die laufende Aufsicht und Prüfung obliegen dem Serviço de Regulação e Inspeção de Jogos (SRIJ).
Kryptowährungen sind als Zahlungsmittel nicht zugelassen. Die Betreiber zahlen die spezielle Online‑Glücksspielsteuer (IEJO). Abgesehen von technischen Grenzen der Zahlungswege dürfen Betreiber keine willkürlichen Mindest‑ oder Höchstbeträge für Ein‑ und Auszahlungen vorschreiben und keine Kontogebühren erheben. Die SRIJ veröffentlicht Tätigkeitsberichte und informiert über Lizenzänderungen, Marktentwicklungen und Umfirmierungen – ein Ausdruck laufender Aufsicht. Minderjährige und weitere geschützte Gruppen sowie bestimmte Amtsträger und Insider sind vom Spiel ausgeschlossen. Die SRIJ fördert zudem Aufklärungsprojekte und verweist auf kostenfreie, anonyme Hilfe wie SOS Jogador und die öffentliche Hotline 1414 für Suchtberatung.
Die SRIJ kann ermitteln, Erklärungen und Abhilfe verlangen und Verwaltungsverfahren einleiten, die zu Bußgeldern, Sperren oder anderen Sanktionen führen können. Legale portugiesische Anbieter bedienen Spieler über eine .pt‑Domain; Zugriffe aus Portugal müssen dorthin umgeleitet werden. Sie können Ihr Guthaben jederzeit zur Auszahlung anfordern; es gilt die 48‑Stunden‑Regel für die Bearbeitung. Eine Selbstsperre gilt mindestens drei Monate; für die Aufhebung ist nach Antrag eine einmonatige Bedenkzeit vorgeschrieben.
Öffnen Sie das Register, suchen Sie die Marke und vergleichen Sie Domain und Betreibername mit den Angaben auf der Website. Zur Bestätigung gleichen Sie die Angaben mit dem offiziellen Lizenzregister der SRIJ ab. Am Seitenende finden Sie einen klaren Lizenzhinweis, den offiziellen Firmennamen, Informationen zum Spielerschutz und SRIJ‑Kontaktdaten. Erlaubt sind nur elektronische Euro‑Zahlungsinstrumente über befugte Zahlungsdienstleister, die den Zahler identifizieren.
Ein zentrales, von der SRIJ geführtes Selbstsperrregister blockiert den Zugang plattformübergreifend. Spielerschutz ist fester Bestandteil jeder Lizenz. Betreiber dürfen weder Gebühren erheben noch willkürliche Mindest‑ oder Höchstgrenzen für Ein‑ und Auszahlungen festlegen, die über die technischen Vorgaben der jeweiligen Zahlungsinstrumente hinausgehen. Spielergelder werden streng getrennt auf einem eigenen EU‑Bankkonto verwahrt; der Mindestbestand muss die Summe aller Spielerkontostände abdecken.
SRIJ kann Bußgelder verhängen, Lizenzen aussetzen oder entziehen und Internetanbieter sowie Vermittler zur Sperrung illegaler Seiten verpflichten. Eine Lizenz gilt drei Jahre und kann anschließend jeweils um weitere drei Jahre verlängert werden. Die SRIJ sperrt illegale Domains und arbeitet mit der Polizei gegen unbefugte Anbieter zusammen. Nutzen Sie die Selbstsperre auf der Seite oder die landesweite Selbstsperre der SRIJ und wenden Sie sich für vertrauliche Beratung an spezialisierte Hilfen (z. B. die öffentliche Hotline 1414). Sie ist eine Regulierungsbehörde und kein privater Ombudsmann; sie entscheidet daher nicht jeden Einzelfall wie ein Zivilgericht, schreitet aber bei Regelverstoßen ein und kann lizenzierte Anbieter zur Einhaltung verpflichten. Nutzen Sie das “Complaint”-Formular, schildern Sie den Fall und fügen Sie Belege an; Sie können dort auch mutmaßlich illegale Anbieter anonym melden. Wurde etwa eine Sportwette falsch abgerechnet, muss der Betreiber das Ergebnis korrigieren und darf Ihr Konto nicht ins Minus drehen; verzögert sich eine Auszahlung ohne begründete Ausnahme länger als 48 Stunden, sollten Sie das deutlich rügen.