goldenstar casino Kaum eine zweite Institution zeigt die Schattenseiten des Kapitalismus in ähnlicher Deutlichkeit. Ein komplexer und in einigen schwer erträglichen Gewaltszenen sicher auch kontroverser Abschluss der mit Hexenkessel und Good Fellas begonnenen moralischen Gangstergeschichten Martin Scorseses.“ Die hinter virtuosen filmischen Einfällen verborgene unmelodramatische Genauigkeit dieses Porträts verweigert sich rein emotionalem Zugang und macht den Film für das Publikum schwerer konsumierbar. Diese Darstellungen und ob McGee tatsächlich als Prostituierte gearbeitet hat, konnten in der Realität nicht nachgewiesen werden. Darüber hinaus wird eine Szene dargestellt, in der McGee ihr Kind ans Bett fesselt, um in eine Bar zu gehen und sich zu betrinken. Im Film wird McGee als ehemalige Prostituierte gezeigt, die nach ihrer Eheschließung weiterhin Kontakt zu ihrem ehemaligen Freund hält, der im Film auch als ihr ehemaliger Zuhälter bezeichnet wird.

Casino ist ein Kriminalfilm-Drama aus dem Jahr 1995 des Regisseurs Martin Scorsese, der das Drehbuch zusammen mit Nicholas Pileggi schrieb.

Genauso hat der Katholik Scorsese die Stadt mit inbrünstiger Wahrheit dargestellt.“ Scorsese weiß, wie es da zugeht; er zeigt, wie Killer Killer mit dem Baseballschläger totschlagen, wie Trickfalschspielern die Hände mit dem Hammer zertrümmert werden, wie Gegnern Geständnisse buchstäblich aus dem Kopf gepreßt werden. … Also erzählt der Film, der auf einer authentischen Reportage beruht, vom Schmieren der Politiker mit Geld, Komfort und Sex, vom Kaufen der Gewerkschaften – und vom Abschrecken der Konkurrenten, vom Bestrafen der Verräter und Betrügen der Betrüger.

So hatte beispielsweise Geraldine McGee (im Film als Ginger dargestellt) insgesamt drei Kinder, zwei mit Frank Rosenthal und eines mit ihrem langjährigen Freund Lenny Marmor. Das im Film dargestellte Tangiers-Kasino entspricht dem ehemaligen Stardust-Kasino. Obwohl es sich bei dem Film um ein fiktives Werk handelt, basiert die Geschichte in vielen Bereichen auf tatsächlichen Begebenheiten und realen Charakteren. In einem Interview mit einer Journalistin lässt Ace sich zu der Aussage hinreißen, dass er im Kasino tatsächlich der Boss sei, und entlarvt damit „Manager“ Philip Green öffentlich als Strohmann. Aber auch das Tangiers und Ace geraten unter Druck, als Ace sich mit den Behörden anlegt, indem er einem offensichtlich unfähigen Mitarbeiter fristlos kündigt, der seinen Job nur bekommen hat, weil er der Schwager des Lokalpolitikers Pat Webb – county commissioner von Clark County – ist.

Fast wie in einem Dokumentarfilm zeigt Scorsese, wie die Spielhöllen von Las Vegas funktionieren, und wie die Mafia ihre Gewinne sichert.“ In diesem Zusammenhang wurde den Filmemachern vorgeworfen, die Rolle von McGee im Vergleich zur realen Person und ihrem Verhältnis zu Rosenthal negativer dargestellt zu haben, als es tatsächlich der Fall war. Um Schwierigkeiten mit den Behörden wegen seiner Vorstrafen aus dem Weg zu gehen, soll er nur eine Lizenz als Restaurantmanager beantragen, um „vorläufig“ die Geschäfte zu führen in der Erwartung, dass die tatsächliche Entscheidung über die Lizenz niemals getroffen werden wird.

Ace will Ginger mit einem Akt des Vertrauens dennoch seine Liebe demonstrieren, indem er ihr die Verfügungsgewalt über sein Bankschließfach mit zwei Millionen US-Dollar einräumt, das er für Notfälle angelegt hat; falls z. Da sich Nickys Bande an keine Regeln hält – er selbst spielt ganz offen falsch in den Casinos –, wird er aber bald im Black Book eingetragen und damit mit einem generellen Zutrittsverbot für alle Kasinos in Las Vegas belegt. Damit die Gelder auch störungsfrei fließen können, wird Ace’ Jugendfreund Nicky Santoro, ein skrupelloser „Enforcer“ (Durchsetzer), offenbar im Range eines Caporegime der Cosa Nostra, zu seinem Schutz und als Kontrolle nach Las Vegas entsandt. Als Strohmann wird der behördlicherseits nicht vorbelastete Philip Green als offizieller Casinomanager eingesetzt, der alles unterzeichnet, was ihm vorgelegt wird.

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