Circus Casino Bewertung

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Der Zirkus in den beiden deutschen Staaten

Im Laufe der Zeit haben sich viele klassische Stücke der Zirkusmusik etabliert und daneben finden sich weitere Musikstile, die aufgrund ihres Charakters zu Zirkusvorstellungen passen. Zusätzlich werden besonders dramatische Stellen häufig mit einem Trommelwirbel und bei Gelingen mit einem Tusch untermalt. Eine Sonderform sind die Entfesselungskünstler, die sich durch Geschick und/oder Tricks aus scheinbar unüberwindbaren Fesselungen befreien. Dies wird gelegentlich als eigene Darbietung gezeigt, meist jedoch neben anderen Zauberkunststücken als Teil von Zauberdarbietungen präsentiert. Daneben sind auch die Hohe Schule (Dressurreiten) sowie das Kunstreiten und Voltigieren, bei denen auf dem Rücken von einem oder zwei Pferden von einem oder mehreren Artisten verschiedene akrobatische Kunststücke gezeigt werden, häufige Bestandteile von Zirkusprogrammen. Während diese Musik früher meist von einem Zirkusorchester gespielt wurde, wird heute aufgrund des Kostendrucks verbunden mit verbesserten technischen Möglichkeiten häufig aufgezeichnete Musik eingesetzt.

Jahrhunderts aufgrund ethischer Erwägungen oder wegen mangelnden Zuschauerinteresses aufgegeben. Die Zirkusunternehmen sind von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie stark betroffen. Das wachsende Kultur- und Freizeitangebot, steigende Kosten, diverse Auflagen, Werbeverbote in einigen Städten und die Bebauung beziehungsweise die Verlagerung der Spielorte an die Stadtränder sind Probleme, die die Unternehmen zu meistern haben. Jahrhunderts dem Zirkus im deutschen Sprachraum zu künstlerischem und gesellschaftlichem Ansehen. Die Organisation der Zirkusse als Familienunternehmen blieb erhalten.

Zirkus in Deutschland

Eine weitere Sonderform, die man gelegentlich auch im Zirkus sehen kann, sind Quick-Change-Darbietungen, in denen blitzartige Kostümwechsel präsentiert werden. Dabei wird gelegentlich die Figur des Ansagers (Sprechstallmeister oder Ringmaster) integriert, der als Ersatz des Weißclowns die Autorität verkörpert, der sich die Dummen Auguste gegenübersehen. Insbesondere humorvoll präsentierte Darbietungen mit Hunden erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und sind häufig (gemeinsam mit Pferdedarbietungen) die letzten Tierdarbietungen, die noch in modernen Zirkussen gezeigt werden. Dabei werden nicht nur Kunststücke mit einem einzelnen Reifen gezeigt, sondern insbesondere auch mit mehreren Reifen, die gleichzeitig um den Körper oder auch verschiedene Körperteile rotieren.

Dabei werden meistens als humorvolles Element auch einzelne Hunde gezeigt, die zum Beispiel unter einem Hindernis laufen, statt darüber zu springen. Eine weitere selten gezeigte Darbietung sind Bola-Darbietungen, bei denen in der Regel mehrere Artisten mit Bolas (an Schnüren befindliche Kugeln) besondere Figuren zeigen oder durch Kontakt mit Bodenplatten Rhythmen erzeugen. Diese Darbietungen werden häufig im Wild-West-Stil mit entsprechenden Kostümen präsentiert, sind heutzutage jedoch nur noch selten zu sehen.

Daneben gibt es zahlreiche Mischformen aus den genannten Disziplinen und auch Darbietungen, die sich keiner klassischen Form eindeutig zuordnen lassen. Während eine Person sich vor ein Brett stellt (das häufig als Höhepunkt noch mit der angeschnallten Person in Rotation versetzt wird), wirft der andere Artist mit Messern knapp neben die Person, so dass diese im Brett stecken bleiben. Gelegentlich finden sich auch Darbietungen, wo ganze Gruppen Seilspringen mit entsprechenden Kunststücken (z. B. Saltos während der Sprünge, Sprünge im Liegestütz, Sprünge über mehrere Sprungseile hinweg, Gruppensprünge etc.) zeigen. Dabei werden häufig auch Jonglagen vorgeführt oder die Kugeln werden schräge Rampen hochgeführt.

Wird diese Darbietung solo präsentiert, befindet sich nur an einem Ende die entsprechende Konstruktion, während am anderen Ende ein Gegengewicht befestigt ist, das die Konstruktion im Gleichgewicht hält. Während Darbietungen auf dem gespannten Drahtseil sowohl in niedriger Höhe über der Manege als auch in hoher Höhe auf dem Hochseil dargeboten werden, werden Darbietungen auf dem Schlappseil ausschließlich in geringer Höhe über der Manege präsentiert. Der Seiltanz ist eine klassische Darbietung der Artistik, die bereits vor der Nutzung von Zirkuszelten von fahrenden Artisten auf Marktplätzen gezeigt wurde. Tuch, das an beiden Seiten aufgehängt und ähnlich dem Schwungtrapez genutzt wird. Ebenso wie bei anderen Geräten der Luftakrobatik können diese Geräte statisch, schwingend oder kreisend genutzt werden. Eng mit dem Vertikalseil und dem Vertikaltuch verwandt sind die Strapaten, lange Bänder, deren Ende um die Handgelenke gewickelt wird und an denen verschiedene Figuren gezeigt werden.

Auch das Fahren in ungewöhnlichen Positionen oder mit mehreren Personen auf einem Rad sind häufiger Bestandteil dieser Darbietungen. Einzel- und Doppeldarbietungen üblich sind, wird das Fliegende Trapez von größeren Gruppen mit mindestens einem Fänger und in der Regel mehreren Fliegern gezeigt. Diese Artisten zeigen häufig auch aus dem Bodenturnen stammende Figuren wie Radschlag, Flic-Flac und andere Bodensprünge, meist in raschen Folgen mehrerer Sprünge. Derzeit reisen in Deutschland um die 300 Zirkusunternehmen unterschiedlicher Größe – angefangen bei kleinen Familienzirkussen bis hin zu mittelständisch geführten Zirkusunternehmen mit viel Personal, Material und Tieren. Es gibt weltweit mehrere regelmäßig (in der Regel jährlich) stattfindende Zirkusfestivals, in denen sich entsprechende Darbietungen der breiten Öffentlichkeit, aber auch einem Fachpublikum präsentieren können und wo in der Regel auch Darbietungen ausgezeichnet werden.

Während bei der starren Vertikalstange die ganze Länge für Kunststücke genutzt wird, werden beim Schwankenden Mast die Kunststücke nur auf dessen Spitze gezeigt. Auch die Vertikalstange (manchmal auch „Chinesischer Mast“ genannt) wird häufig für artistische Darbietungen genutzt. Diese werden im Gegensatz zum Reck meist humoristisch präsentiert. Dort werden häufig mehrere Reckstangen kombiniert, so dass mehrere Artisten gleichzeitig daran arbeiten können oder auch Sprünge zwischen den Reckstangen möglich sind.

In München unterhält der Circus Krone mit dem Kronebau eine feste Spielstätte, die vor allem während der Tourneepausen im Winter für Circusprogramme genutzt wird und außerhalb dieser Spielzeiten für andere Veranstaltungen gebucht werden kann. Das Zirkuszelt, das heute für die meisten Menschen selbstverständlich zum Zirkus gehört, gab es allgemein erst zu Beginn des 20. Die Schreibweise „Circus“ benutzen die meisten Zirkusse wegen des lateinischen Ursprungs, zum Beispiel im Eigennamen „Circus Krone“. Wirtschaftlich gesehen ist ein Zirkus ein Unterhaltungsunternehmen.

Zu den meisten Zirkusprogrammen gehören auch ein oder mehrere Clowns, die das Publikum mit Späßen zum Lachen bringen und die Sympathieträger der Kinder sind. Aufgrund des zeitlichen Aufwands für Auf- und Abbau des Zentralkäfigs werden diese Darbietungen meistens direkt vor oder direkt nach der Pause präsentiert. Kamele, Lamas, Zebras und Rinder zeigen als Dressurgruppe Figurenlaufen oder werden als „Exotentableau“ teilweise auch mit Giraffen, Straußen, Antilopen, Nashörnern, Flusspferden, Kängurus oder Tapiren in der Manege präsentiert. Bei der Elefantendressur werden die Elefanten in der Regel in Dressurgruppen gezeigt und dabei teilweise auch beritten. So entbrannte im Nachkriegsdeutschland zwischen dem Circus Krone und dem Circus Sarrasani ein regelrechter Wettstreit, wer dem Publikum mehr Elefanten bot. Bis in die 1980er-Jahre wurden Pferde bei Freiheitsdressuren häufig mit Federschmuck auf Rücken und Kopf präsentiert. Neben Pferden werden für die Freiheitsdressur gelegentlich auch Ponys genutzt.

Dabei balanciert der Artist auf einem Brett, das auf einer oder mehreren Rollen balanciert wird und auf dem er verschiedene Kunststücke, Jonglagen, oder ähnliches zeigt. Es wird teilweise mit anderen Geräten, Plattformen etc. kombiniert, die in die Darbietung eingebunden werden. Teilweise werden auch Pyramiden gezeigt, wo mehrere Seilläufer hintereinander über das Seil laufen und dabei zwischen ihren Körpern Stangen tragen, auf denen wiederum andere Seilläufer stehen. Einen gänzlich anderen Charakter als Darbietungen mit dem Einzeltrapez hat das Fliegende Trapez, bei dem die Artisten zwischen mehreren Trapezen fliegen und dabei Pirouetten, Salti und andere Figuren zeigen. Da zu jener Zeit Großzirkusse oft mit der Eisenbahn von Stadt zu Stadt reisten, wurde dies häufig mit der Ankunft an einem Verladebahnhof kombiniert, so dass die Artisten und Tiere von dort durch die Stadt zum Spielort zogen.

In Westdeutschland erreichte das Zirkussterben Mitte der 1950er Jahre seinen Höhepunkt. Das hatte die Gründung einer Vielzahl von Zirkusunternehmen zur Folge, die sich in den nachkommenden Jahren auch nicht alle halten konnten und deren künstlerisches Niveau zum Teil sehr gering war. Nach Circus Renz wurde Circus Busch zum Synonym für den deutschen Zirkus. 1873 wurde in Konstanz die Zeltbaufirma Ludwig Stromeyer gegründet, die sich zum Hauptlieferanten der deutschen Zirkusse entwickelte. Die Pantomimen waren gekennzeichnet durch kostbare Kostüme, aufwändige Bühnenbilder und mehrere hundert Statisten. Das Theater Carré in Amsterdam war ursprünglich ein reines Zirkusunternehmen.

Die meisten Zirkusse hätten ihre Stallungen um Außengehege und artspezifisch auch um Wasserbecken ergänzt, selbst für Raubtiere. Unter artgerechter Haltung wird unter Tierrechtlern dabei meist eine Tierhaltung verstanden, durch die das jeweilige Tier seine natürlichen artspezifischen Bedürfnisse (Körperpflege, Ernährung, Bewegung, soziale Kontakte zu Artgenossen u. a.) weitestgehend befriedigen kann. Davon zu unterscheiden sind die namensgleichen Zirkusschulen, die als mitreisende Schulen bei größeren Zirkusunternehmen den Kindern der Beschäftigten den Schulbesuch ermöglichen, ohne dass sie Internate oder ständig wechselnde Schulen besuchen müssten. Die großen Festivals werden auch aufgezeichnet und deren Höhepunkte sind in zahlreichen Ländern regelmäßig im Fernsehen zu sehen.

Wegen der Größe des Zelts und des Abstands zu den Zuschauern werden vor allem Großillusionen und teilweise auch kleinere, aber visuell gut sichtbare Zauberkunststücke präsentiert. Dort kommen nahezu keine Weißclowns vor und meist handelt es sich um Truppen mit sehr vielen Dummen Augusten. In ungewöhnlichen Positionen, mit außergewöhnlichen Instrumenten, mehreren Instrumenten gleichzeitig oder besonderen Effekten musizieren. Häufig gibt es auch mehrere Dumme Auguste; eine klassische Kombination sind Trios aus einem Weißclown und zwei Dummen Augusten, wobei der zweite Dumme August gelegentlich als Contre-August bezeichnet wird. Der Humor entsteht dabei häufig durch Slapstick und Situationskomik, gelegentlich auch durch Wortwitz.

In Frankreich gibt es noch eine Reihe fester Zirkusgebäude, die nur noch teilweise als Zirkus genutzt werden, wie den Pariser Cirque d’hiver. Neben den Wanderzirkussen gibt es noch vereinzelt Zirkusse mit festen Gebäuden. In einem 30-minütigen Best-Of präsentiert Cirque du Soleil seine besten Strapaten-Acts der vergangenen Jahren. Unter dem Motto »Creatures of Gravity« verwandelt das fünfte Zirkustheater-Festival Dresden in einen Ort, an dem die Schwerkraft kurz ihre Regeln vergisst. Theo Mantel, Ehrenpräsident der Bundestierärztekammer, hält aufgrund seiner praktischen Erfahrung als Amtstierarzt das Zirkuszentralregister für einen „Papiertiger“. Tierschützer weisen darauf hin, dass aufgrund der Ortswechsel der Zirkusbetriebe die Zuständigkeit ständig zwischen verschiedenen Veterinärämtern wechselt, was eine effektive Kontrolle erheblich erschwert.

Eine Besonderheit ist der sogenannte Fangstuhl, der nur für Partnerdarbietungen genutzt wird. In der Regel werden die entsprechenden Darbietungen einzeln oder zu zweit (selten zu dritt) gezeigt. Hier wird der Körper (meist die Wirbelsäule) extrem gebogen oder extrem gedehnt, zum Beispiel im Spagat oder in Verbiegungen, wie eine weit überdehnte Brücke. Eine der ältesten akrobatischen Disziplinen ist das Bilden menschlicher Pyramiden, bei denen mehrere Obermänner auf den Schultern mehrerer Untermänner balanciert werden und dabei mehrere Figuren zeigen. Eng verwandt ist Partner-Akrobatik, bei der ein Partner mit den Händen auf den Händen des anderen Partners, seinem Kopf oder anderen Körperteilen balanciert, während besondere Figuren und Bewegungsabläufe gezeigt werden. Bei der Handstand-Akrobatik werden verschiedene Kunststücke im Handstand – auch einarmigem – gezeigt, beispielsweise das Besteigen einer Treppe im Handstand oder das Balancieren mit den Händen auf Blöcken auf den Spitzen vertikaler Stangen.

Dennoch treten gelegentlich auch Zauberkünstler in Zirkussen auf. Ausgerichtet und auch die Makeups sind meist schriller und lassen oft kaum noch die Mimik der Person hinter der Maske erkennen. Teilweise gibt es in einem Programm sowohl Entree-Clowns als auch Reprisenclowns. Dennoch hat der Dumme August auch eine gewisse Schlitzohrigkeit, so dass er die Sympathien des Publikums auf seiner Seite hat und häufig ist er am Ende doch dem Weißclown überlegen. Dagegen werden Braunbären meistens ohne Zentralkäfig, jedoch in der Regel angeleint, vorgeführt. Großkatzen (Löwen, Tiger, seltener auch Leoparden, Pumas oder Jaguare) werden im Zentralkäfig vorgeführt, einem manegengroßen Käfig der über den Laufgang mit Gehegewagen und Außengehege verbunden ist und innerhalb dessen die Tiere und der Dompteur sich frei bewegen können. Darbietungen mit Affen (meist Schimpansen, seltener auch andere Affenarten) oder mit Seelöwen werden meist humoristisch vorgeführt.

In der Regel werden diese Darbietungen zu zweit, zu dritt oder zu viert gezeigt, wobei ein Partner sich auf Rollschuhen im Kreis dreht, während der andere von ihm durch die Luft gedreht wird und dabei Pirouetten und ähnliche Figuren zeigt. Eine Abwandlung ist das Cyr-Rad, bei dem nur in einem einzelnen Ring während dessen Rotieren und Rollen verschiedene Figuren gezeigt werden. Als besondere Form des Einrads finden sich gelegentlich Einräder ohne Gabel, Stange und Sitz, die nur aus einem Einrad-Reifen mit Pedalen bestehen (das sogenannte „Ultimate Wheel“). Bei Einrad-Darbietungen findet sich gelegentlich auch das Element, mit dem Einrad Treppen zu befahren. Hier werden auf Fahrrädern und Einrädern (darunter auch Giraffen (hohe Einräder) und Hochrädern) verschiedene Kunststücke, Sprünge, Jonglagen etc. gezeigt. Eng verwandt mit der Vertikalstange ist der „Schwankende Mast“, der sich aufgrund seiner Elastizität bis zu einem gewissen Winkel zur Seite neigen kann. Auch möglich ist die Kombination eines horizontalen Trampolins mit schräg aufgestellten Trampolinen, so dass Sprünge zwischen diesen Trampolinen gezeigt werden können.

Laut der Organisation PETA gab es von 1980 bis 2010 in Deutschland 24 Unfälle mit Zirkuselefanten. Tierrechtler kritisieren insbesondere auch die häufigen Transporte der Tiere. Und Elefanten könne man „im kalten deutschen Winter schlicht nicht artgerecht halten“. Viele Zirkusunternehmen stehen jedoch unter wirtschaftlichem Druck und müssen hart kalkulieren.

Circus Casino Bewertung

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