Ein Whiteboard fur Vortragsfolien, Textchat, Desktopsharing, Sprach- und Video-Ubertragung gehoren zu einem guten Konferenzsystem.
Konsequent eingesetzt konnten uberfullte Horsale und Konferenzraume dank E-Learning-Plattformen [1] und Webkonferenz-Systemen der Vergangenheit angehoren. Der De-facto-Standard fur Telefon- und Videokonferenzen hei?t Skype; auch Placecam [2] versammelt bis zu 40 Teilnehmer.
Moderne Konferenzsoftware bietet nicht nur eine integrierte Arbeitsumgebung mit Whiteboard, Chat- und Telefoniefunktion, sondern regelt auch die Interaktionsmoglichkeiten der Teilnehmer. Kommerzielle Anbieter wie Elluminate und Wimba Classroom, beide inzwischen von Blackboard aufgekauft und in Blackboard Collaborate vereint [6], beherrschten lange den Markt. 2007 startete der erste Testkandidat als Projekt der Carleton University im kanadischen Ottawa. Die Macher versprechen, dass die Installation unter Ubuntu 10.04 weniger als 30 Minuten in Anspruch nimmt [12]. Fur Ubuntu und Debian gibt es fertige Pakete im Downloadbereich, die Abhangigkeiten zu anderen Komponenten automatisch auflosen. Ein Administrations-Interface gibt es nicht, es ist auch nicht geplant fur kommende Versionen. Dass Big Blue Button aus dem Universitatsumfeld stammt, bestatigt sich spatestens dann, wenn man sieht, mit wie vielen externen Programmen es zusammenarbeitet.
Seit der aktuellen Version 0.8 ist es moglich, Sessions mitzuschneiden, um Screencasts fur die Teilnehmer anzulegen oder die Vortrage zu archivieren. OpenMeetings, ein Open-Source-System fur Webkonferenzen, ist in Version 1.8 mit neuen Features erhaltlich. Video- und Audiokonferenzen im Webbrowser abhalten, mit Teilnehmern in Echtzeit chatten, gemeinsam Prezi-Prasentationen betrachten und Etherpad-Dokumente bearbeiten oder Bildschirminhalte teilen – das alles wollen die Jitsi Videobridge und ihr Frontend Jitsi Meet ermoglichen. Der deutsch-hollandische Hersteller der freien Collaboration-Suite Zarafa hat heute ein Plugin vorgestellt, das kostenlose Spreed-Videokonferenzen via VoIP ins Webfrontend der Groupware integriert. Das amerikanisch-indische Unternehmen Dimdim veroffentlicht seine gleichnamige Open-Source-Software fur Online-Konferenzen via Internet; die Basisversion fur zwanzig Teilnehmer ist kostenlos. Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen.
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Seit inzwischen 10 Jahren schreibt Charly Kuhnast nun seine Kolumne Aus dem Alltag eines Sysadmins. Es eignet sich damit nicht nur fur Firmenmeetings, sondern auch fur Hochschulen, Seminar- und Fortbildungszentren. Viele Lernwillige bilden sich heute zu Hause oder im Buro weiter und verfolgen Vorlesungen oder andere Vortrage vom eigenen Computer aus.
Wer zusatzliche Inhalte wie zum Beispiel begleitende Prasentationen ubermitteln mochte, der kombiniert Werkzeuge wie Flock Draw [3], Prezi [4] oder Mindmeister [5].
Sie erlaubt bei Meetings die Zusammenarbeit zwischen gleichberechtigten Kollegen, die sich alle per Webcam und Mikrofon einbringen. Mit Big Blue Button [7] und Apache Open Meetings [8] stehen respektable freie Alternativen zur Verfugung.
Allerdings durfte dies nur fur eine frisch aktualisierte Ausgabe der LTS-Distribution gelten. Mit neueren Ubuntu-Versionen, Debian und Fedora spielt die Konferenzsoftware ebenfalls zusammen; Anwender sollten aber zusatzliche Zeit zum Basteln einkalkulieren. Benutzer anderer Distributionen finden die Quellen zu Big Blue Button und anderen Komponenten im Github-Repository [13].
Schutzt eine Firewall den Rechner, sollte der Administrator vorher die Ports 80, 1935 und 9123 freigeben. Es existieren Schnittstellen zu den Lernumgebungen Sakai, Chamilo, Canvas LMS und Moodle, aber auch zu Contentmanagement-Systemen wie Wordpress, Joomla, Redmine, Drupal, Tiki Wiki und Foswiki.
Dazu betreten Anwender den Raum nicht auf gewohntem Wege, sondern nutzen das API uber eine externe Anwendung. Der Server startet nach dem Ende der Konferenz ein paar Skripte, um die Aufnahmen zu konvertieren. Auch Firmenmeetings finden inzwischen oft online statt und bringen Teilnehmer aus der ganzen Welt zusammen. Eine solche zusammengeschusterte Losung hinkt aber spatestens dann, wenn nicht alle Teilnehmer das gleiche technische Know-how mitbringen oder jemand standig mit Fragen unterbricht und so konstruktive Diskussionen verhindert. Fur Webinare und Onlinevorlesungen stellt die Anwendung einen Moderatorzugang bereit; alle anderen horen nur zu beziehungsweise lesen mit und melden sich nur mit Fragen oder erganzenden Hinweisen zu Wort.
Als dritter Kandidat will die Cloudlosung Vyew [9] zeigen, dass Konferenzen im Handumdrehen auch ohne eigenen Server und Administrationskenntnisse realisierbar sind.


Das Programm benotigt zahlreiche weitere Open-Source-Tools, darunter MySQL, Ruby, Open Office, Imagemagick, Sox und Tomcat, die Anwender im Zweifelsfall vorher einspielen mussen.
Normalerweise integriert sich die Konferenzsoftware direkt in Lernumgebungen oder Contentmanagement-Systeme, lauft aber auch eigenstandig.
Die Konferenzsoftware kann mit verschiedenen Formaten umgehen und akzeptiert unter anderem Microsoft-Office-, Open-Office- und PDF-Dateien. Big Blue Button setzt auf Red5 [10], einen in Java implementierten freien Real Time Messaging Protocol Streaming Server. Wenn es schneller gehen soll, dann steht eine fertige virtuelle Maschine zum Download bereit [14], die Anwender mit VMware Player beziehungsweise VMware Fusion unter Mac OS X starten. Ganz unten befindet sich das Videofenster beziehungsweise eine verkleinerte Ansicht des eigenen Desktops, wenn das Sharing aktiviert ist. Der Big-Blue-Button-Server schneidet die gesamte Konferenz mit, vom Beitritt des ersten Teilnehmers bis zum Ausloggen des letzten.
Das offene Telefoniesystem Free Switch [11] werkelt im Hintergrund und stellt die Voice-Chat-Funktionalitat bereit. Damit besitzt er alle notwendigen Berechtigungen, um vorzutragen, Prasentationen hochzuladen und andere Teilnehmer gegebenenfalls stummzuschalten. Die Entwickler empfehlen, Onlinekonferenzen auf maximal 25 Personen zu beschranken, berichteten aber im Juni diesen Jahres von einem Stresstest, der bis zu 80 Nutzer verkraftete, 20 davon zusatzlich mit Webcam beteiligt [15]. Uber den kleinen Bleistift unten rechts aktiviert der Moderator weitere Icons, mit denen er in der Prasentation malt und so Dinge gezielt hervorhebt.
Auf dem ersten Reiter unterhalt sich die Gruppe, fur jede private Unterhaltung offnet Big Blue Button an dieser Stelle einen neuen Reiter. Die Teilnehmer konnen lediglich per Klick auf das Hand-Symbol virtuell winken und so ums Wort bitten (siehe Abbildung 2).



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Comments

  1. 23.01.2016 at 16:47:56


    The cloud is one of the increase significantly after the first few device...whose expected life span is also.

    Author: Avara
  2. 23.01.2016 at 23:20:50


    For example, cloud storage you.

    Author: mcmaxmud
  3. 23.01.2016 at 10:24:55


    That are commonly found in enterprise.

    Author: fineboy