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as Uhrenhandwerk hat in der Schweiz eine lange Tradition.
Bereits im 18. Jahrhundert nutzten Bauern in den Bergen der
französischen Schweiz im Winter ihre freie Zeit, um Uhren
herzustellen. Es dauerte nicht lange, bis aus der Nebenbeschäftigung
ein Haupterwerb wurde und die Schweizer Uhrenindustrie als füh-
rend in der Welt galt. Diese Vormachtstellung verloren die Schweizer
jedoch im Laufe der Jahrhunderte gleich zweimal. Zuerst war es die
Massenproduktion in Amerika, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts
die Schweizer Uhrenproduktion zu zerstören drohte. Schweizer In-
novationenwie die erstewasserdichteUhr und die erste automatische
Armbanduhr halfen in den 1920er Jahren aus der Krise. Als dann in
den 70er Jahren Quarzuhren zumweltweiten Standard wurden, san-
ken Verkaufszahlen für das Schweizer Traditionshandwerk ein
zweites Mal drastisch. Dieses Mal war es keine technische, sondern
eine Designinnovation, die die Industrie in den frühen 80er Jahren
wiederbelebte: die Swatch-Uhr verband nicht nur hohe Qualität mit
niedrigem Preis, sondern etablierte auch die Armbanduhr als Mode-
accessoire. Bastelfreudige Fans des Schweizer Präzisionshandwerks
können in Zürich an einem Uhrmacherkurs teilnehmen, zum Bei-
spiel bei Beyer Chronometrie.
Zweistündiger Uhrmacherkurs bei Beyer Chronometrie, 167 Euro pro Per-
son:
GERMANWINGS FLIEGT VON
Ankara, Antalya, Athen, Barcelona, Bari, Berlin, Bologna, Casablanca,
Dresden, Dublin, Faro, Istanbul-Sabiha, Izmir, Klagenfurt, Kreta-Heraklion,
Köln/Bonn, Lissabon, München, Nador, Neapel, Nizza, Palma de Mallorca, Pisa,
Reykjavik, Rijeka, Rom-Fiumicino, Rostock, Salzburg, Sarajevo, Split, Tanger,
Tel Aviv, Thessaloniki, Tunis, Zadar und Zagreb nach
Zürich
Eine Swatch-Uhr aus Zürich
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