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ie Vorfahren der Lipizzaner mögen zwar aus Spanien, Italien
und demOrient kommen, doch die älteste Kulturpferderasse
Europas ist bereits seit 400 Jahren in Wien zuhause. Ihr
Name leitet sich vomGestüt Lipica imheutigen Slowenien ab, das be-
reits im 16. Jahrhundert die Pferde für den Habsburger Adel stellte.
Österreichs Kaiserin Sissi besaß gleich zwei der Schimmel, die
hauptsächlich als Streitrösser gezüchtet wurden. Noch heute kann
man die Kampftechniken der Tiere bei den Vorführungen der Spa-
nischen Hofreitschule in Wien bewundern. Die Pferde lernen be-
stimmte Bewegungen auszuführen, zum Beispiel mit beiden Vorder-
beinen in der Luft nur auf den Hinterbeinen zu stehen. Dies diente
dazu, die Agilität der Tiere für den Einsatz im Gefecht zu trainieren.
Die Spanische Hofreitschule bietet neben wöchentlichen Galavor-
führungen auch ein öffentliches Training der Pferde zuMusik an, die
sogenannte Morgenarbeit. Wen zudem die Barock-, und Renaissan-
cearchitektur der Spanischen Hofreitschule interessiert, für den
lohnt sich eine der mehrmals täglich stattfindenden Führungen.
Eintritt zur zweistündigen Morgenarbeit mit Musik an der Spanischen Hof-
reitschule, Erwachsene 14 Euro, Kinder 7 Euro, Ermäßigte 10 Euro:
GERMANWINGS FLIEGT VON
Ankara, Antalya, Athen, Berlin, Bremen, Brüssel, Bukarest-Otopeni,
Cagliari, Catania, Dresden, Dublin, Dubrovnik, Edinburgh, Faro,
Hannover, Ibiza, Istanbul-Sabiha, Izmir, Kavala, Korfu, Krakau, Kreta
Heraklion, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, Lissabon, London-Heathrow, London-
Stansted, Manchester, Moskau-Wnukowo, München, Nador, Neapel, Nizza,
Palma de Mallorca, Pisa, Prag, Pula, Reykjavik, Rostock, Sarajevo, Split,
Stockholm, Stuttgart, Tel Aviv, Thessaloniki, Tunis, Venedig-Treviso und
Verona nach
Wien
Ein Lipizzaner ausWien
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