O L Y M P I C S
geschütztes Gebäude, dessen Erhalt viel
Geld kostet. Das Vermächtnis des Deutschen
Hauses wird es daher sein, die Grundsub-
stanz des Gebäudes zu pflegen und Teile der
Grundversorgung zu sichern. Außerdem be-
deutet die Vereinbarung, dass das Olym-
pische Komitee dazu beiträgt, die historische
Verbindung des Stadtteils mit Deutschland
zu erhalten.“
Auf diese Nachhaltigkeit ist das Olym-
pische Komitee besonders stolz. „Wir haben
eine Partnerschaft mit Vorteilen für beide
Seiten“, sagt Klaue. „Wenn das Museum lang-
fristig etwas davon hat, dass wir dort sind,
dann wäre das perfekt und wir werden alles
unternehmen, damit es so weit kommt.“
Die Wirkung des Projekts geht jedoch
weit über das Museum of London Dock-
lands hinaus. So werden etwa alle Einnah-
men aus den Liegeplatzgebühren der MS
Deutschland in die Pflege des 3.200 Kilo-
meter langen Netzwerks von Wasserstraßen
investiert, die British Waterways unterhält.
Für die deutsche Olympiamannschaft ist es
eine äußerst sinnvolle Investition. „Die Sky-
line von Canary Wharf ist eine einzigartige
Kulisse für das Deutsche Haus und das
Schiff“, sagt Michael Vesper, Generalsekre-
tär des Deutschen Olympischen Sport-
bundes. „London Docklands ist ein hervor-
ragender Standort, nahe des Olympischen
Parks und olympischen Austragungsstätten
wie der O2 Arena und Greenwich Park, bie-
tet hervorragende Verkehrsanbindung und
eine spannende Geschichte.“
Karten für das Fan-Fest im Deutschen
Haus gibt es direkt am Eingang oder im Vo-
raus über Dertour, Co-Partner und Ticket-
partner der deutschen Olympiamannschaft.
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