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S T A R T Y O U R O W N B U S I N E S S
Jahre später die nächste Filiale
aufmachte. „BoConcept bietet In-
teressierten die Möglichkeit, sich
mit überschaubarem finanziellen
Risiko selbstständig zu machen“,
sagt Mølholm. Das Konzept ist
einfach: Der Franchisepartner in-
vestiert inStandort undWare, Bo-
Concept unterstützt unter ande-
rem mit zentralem Einkauf, pro-
fessionellem Marketing, Bera-
tung und Weiterbildungsmög-
lichkeiten für das ganze Team.
Wie qualifiziert man sich da-
für, Partner zu werden? „Man
sollte unternehmerisch denken,
einen ausgeprägten Sinn für
schöne Dinge und Spaß am Um-
gang mit Menschen haben“, so
Mølholm. „Denn neben Design,
Qualität und unserem guten
Pr e i s -Le i s t ung s -Verhä l t n i s
Erfolgreich mit Design
und skandinavischer
Freundlichkeit
schätzen die Kunden vor allem
auch die Beratung und den Ser-
vice.“ Zufriedenheit garantiert er
durch die sorgfältige Auswahl
seiner Mitarbeiter: „Innenarchi-
tekt muss man nicht zwingend
sein, um bei mir zu arbeiten.
Freundlichkeit ist eins der wich-
tigsten Kriterien. Alles andere
kann man lernen“, findet er. Sein
Erfolg gibt ihm recht.
B
oConcept steht für schö-
ne skandinavischeMöbel
und Wohnaccessoires zu
erschwinglichen Preisen. Das
Unternehmen wurde 1952 von
zwei talentiertenTischlern inDä-
nemark gegründet. Heute gibt es
rund 250 Geschäfte in 50 Län-
dern. In Deutschland ist BoCon-
cept ein Franchise-System. Einer
der Partner des Unternehmens
ist der 33-jährige Däne Allan
Mølholm, der drei Filialen in
München und Augsburg leitet. Er
ist der Enkel von Tage Mølholm,
einem der zwei BoConcept-Fir-
mengründer, hatte aber nie Am-
bitionen, die Firma vom Großva-
ter einfach zu übernehmen.
„Schon als Kind habe ich davon
geträumt, ein eigenes Unterneh-
men zu gründen“, erklärt er.
Bevor es soweit war, absol-
vierte er eine kaufmännische
Ausbildung und begann einBWL-
Studium. Nebenbei jobbte er in
einer BoConcept-Filiale und be-
gann, sich für dieMarke zu begei-
stern. Als sich ihmimAlter von25
Jahren die Chance bot, einen be-
stehenden Standort in München
zu übernehmen, hat er sie ergrif-
fen – zunächst als Geschäftsfüh-
rer, später als Inhaber. Die Ge-
schäfte liefen so gut, dass er drei
Joerg Koopman
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