Credit: Jan Janssen / The Interview People © Ruven Afanador/Corbis Outline
I
hre üppigen Kurven in ein
schwarzes Vivienne-West-
wood-Kleid gehüllt, wirkt
Christina Hendricks wie die
Hollywood-Version von Botti-
cellis Venus, als sie über den
roten Teppich gleitet. Während
sie im Blitzlichtgewitter neben
einer Handvoll dürrer Stern-
chen in Kleidergröße Null po-
siert, ragt die Schauspielerin
heraus, wie eine teure Zigarre in
einer Schachtel Zigaretten. Es
dauert nicht lange und die er-
sten Fotos von Hendricks auf
der diesjährigen Bafta-Verlei-
hung (dem englischen Oscar) in
London flackern auf Bildschir-
men in aller Welt. Schnell kom-
mentieren zahllose Blogger und
Modeexperten die weiblichen
Rundungen des Stars – sowie
Hendricks Bereitschaft, ihre
Kurven zu zeigen. „Ich weiß,
dass ich Kurven habe und be-
schloss bereits vor langer Zeit,
mich nicht auf die Statur dieser
typisch mageren Schauspiele-
rinnen herunter zu hungern.
I N T E R V I E W
C H R I S T I N A H E N D R I C K S
Seit ChristinaHendricks in der amerikanischen
Kult-Serie MadMen zu sehen ist, geistert ein
neues Sexsymbol durch Hollywood, das
aktuelle Schönheitsideale alt aussehen lässt
T E X T — P I E R R E D E V I L L I E R S
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—GW