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GW:
Herr Schäferhoff, Ihre Praxis ist bekannt durch die
Betreuung von Spitzensportlern vor allem in den Bereichen
Fußball, Eishockey, Basketball und Handball (1./2. Liga,
Nationalteam). Da fragt sich manch einer: Betreuen Sie auch
„normale“ Patienten in Ihrer Praxis?
PS:
Jeder Patient mit orthopädischen Beschwerden kann
unsere Praxis aufsuchen. Unsere Patienten kommen aus
allen Altersgruppen und nur ein kleiner Teil sind Sportler.
Allen gemeinsam ist aber das Ziel und die Lust, sich wieder
zu bewegen, und das möglichst schmerzfrei.
GW:
Fließt denn auch tatsächlich Know-How aus dem
Leistungssport in die Behandlung der Patienten ein?
PS:
Natürlich profitieren alle Patienten davon. Durch die
langjährige Arbeit im Spitzensport ist man immer auf dem
neuesten Stand der Wissenschaft. Man sieht, was im
Spitzensport funktioniert, zum Beispiel in der Behandlung
von Verletzungen das Prinzip der aktiven Rehabilitation
statt Ruhigstellung.
GW:
Viele Patienten wollen heutzutage schnell zu einem
Spezialisten. Kann man das ganze Spektrum in der
Orthopädie und Sporttraumatologie als Einzelperson noch
hochspezialisiert abdecken?
G W — P R O M O T I O N
HEILEN WIE BEIM SPITZENSPORT
DR.
SCHÄFERHOFF
In der MediaPark-Klinik in Köln kommen nicht nur Leistungssportler wieder in die Gänge
PS:
Das ist nicht mehr wirklich möglich, weil sich die
Medizin so rasch weiterentwickelt. Deshalb werden
bestimmte Themen höchst spezialisiert von meinen
Partnern abgedeckt: Mein Schwerpunkt liegt hierbei auf
arthroskopischen Eingriffen der großen Gelenke Schulter,
Knie, Sprunggelenk und Ellenbogen. Meine Partner Dr.
Stock und Dr. Säugling sind Spezialisten im Bereich der
Endoprothetik von Hüfte, Knie, Schulter und Sprungge-
lenk. Zusammen mit Herrn Dr. Laps leitet Dr. Stock den
Bereich der Fußchirurgie. Meine Partner Dr. Klein und
Oliver Pütz haben sich der konservativen Orthopädie/
Sporttraumatologie sowie der konservativen Behandlung
von Wirbelsäulenerkrankungen verschrieben. Und
schließlich hat Frau Dr. Mohr den Bereich der sogenann-
ten komplementären Orthopädie mit alternativen und
ganzheitlichen Methodiken (wie Akupunktur, Blutegelthe-
rapie) zur Linderung orthopädischer Beschwerden in
unserem Haus entwickelt. So kann man als Praxis
hochspezialisiert bleiben.
GW:
Wie bleibt man denn so lange auf medizinischem
Topniveau, wie es Ihre Praxis seit Jahren schafft?
PS:
Man muss Dinge immer neu durchdenken und
hinterfragen. Dies geschieht besonders durch den
intensiven Austausch mit Kollegen, zum Beispiel durch
fortwährende Teilnahmen an Kongressen. Auch sollte
man sich nicht scheuen, abseits der orthopädischen
Schulmedizin Experten in die Behandlung oder die
Diagnostik mit einzubeziehen.
GW:
Mit welchen „externen“ Fachrichtungen arbeiten
Sie denn zusammen?
PS:
Neben den anderen Fachrichtungen innerhalb der
Klinik haben wir ein sehr gutes Netzwerk an Physiothera-
peuten, Trainingswissenschaftlern, aber auch Heilprakti-
kern und Osteopathen, mit denen wir gemeinsam die
bestmögliche, individuell auf den Patienten abgestimmte
Therapie erarbeiten.
GW:
Wo sehen Sie in der nahen Zukunft das größte
Entwicklungspotential in der Orthopädie?
PS:
Im Bereich der konservativen Therapien in der
Orthopädie sehe ich ein hohes Entwicklungspotential im
Einsatz von patienteneigenen Blutbestandteilen mit
Wachstumsfaktoren, sog. Eigenblutpräparaten wie z.B.
dem ACP. In diesem Bereich sind wir seit Jahren
wissenschaftlich äußerst aktiv und die Behandlung der
Patienten zeigt oft erstaunlich gute Ergebnisse.
GW:
Herr Dr. Schäferhoff, ich bedankemich für das Gespräch.
Abteilung für Orthopädie/
Unfallchirurgie, Sportmedizin
ImMediaPark 3, 50670 Köln
Tel +49 (0)221 9797 400
www.orthopaedie-mediapark.de
orthopaedie@mediapark-klinik.de