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schottischen Festland inGlasgow verbracht. „Nach 40 Jahren inGlas-
gow hatte ich einfach genug von der Stadt“, erklärt er und grinst: „Mei-
ne Freunde ziehenmich gern damit auf, dass ichnicht nur ans Ende der
Welt gezogen bin, sondern mir dort auch noch den hintersten Winkel
ausgesucht habe.“ Die kleine Familie wohnt nämlich nicht in Castle-
bay, sondern am letzten Zipfel der Insel Vatersay. Für die Besucher und
Bewohner Barras ist das gemütliche Café eine echte Bereicherung.
Das kostbarste Gut, das es auf Barra im Überfluss gibt, ist Zeit.
Hier ticken dieUhren langsamer. GestressteMenschen trift man auf
den schrofen Felsen nicht, für eine Tasse Tee oder einen kurzen
Plausch mit dem Nachbarn oder dem Postboten ist immer Zeit. Das
raue Meer bestimmt den Tagesablauf. Das war immer so und wird –
solange die Inselbewohner von Fischfang und Landwirtschaft leben
können – auch immer so bleiben.
Das kostbarste Gut,
das es auf Barra im
Überfluss gibt, ist Zeit
ANRE I SE
Mit Germanwings nach Edinburgh und anschließend mit Zug, Bus oder
Auto durch die idyllische schottische Landschaft nach Oban. Von dort
gelangt man mit einer großen Autofähre nach Barra.
ÜBERNACHTEN
Zum Beispiel im Castle Bay Hotel www.castlebayhotel.com oder – wenn
man den Inselbewohnern etwas näher kommen möchte – in einem der
zahlreichen privaten B&Bs. Die Website von Barra bietet eine gute Übersicht:
www.isleofarra.com
GERMANWINGS FL I EGT VON
Antalya, Berlin, Dresden, Friedrichshafen, Istanbul Sabiha, Köln-Bonn,
Leipzig, München, Salzburg, Venedig nach
Edinburgh
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